VORHANDENES MATERIAL

könnte besser sein...

AUF DEN INHALT KOMMT's AN!
Jeder kann Videos aufnehmen. Und womöglich haben Sie auch noch Rohmaterial von Events oder aus Ihrer Produktion, das sich nicht reproduzieren lässt. Ohne sie aus dem Auge zu verlieren, machen wir uns mit aducate bewusst frei von den Zwängen der technischen Qualitätsansprüche. Im Mittelpunkt steht: Kommuniziert der Film die beabsichtigte Aussage? Vorhandenes Rohmaterial kann den entscheidenden Unterschied machen, damit der Film Ihre Marke, Ihre Absichten und Ihr Produkt glaubwürdig und seriös beim Kunden präsentiert.
Aber: Rohmaterial sollte auch roh sein
Bereits bearbeitete Aufnahmen oder schon geschnittene Videos, möglicherweise mit überlagerten Titeln und Effekten reduzieren die Flexibilität im Schnitt deutlich. Auch bereits komprimiertes Material ist schnell unbrauchbar. Bei Rohmaterial gilt ausnahmsweise: mehr ist auch mehr - sowohl für die Materialmenge in Minuten oder Stunden, wie auch wie für Dateigrößen in Giga- und Terabyte. Rohmaterial zu kopieren und zu sichten ist wesentlich weniger aufwändig, als fehlendes oder beeinträchtigtes Material im Schnitt mit Tricks auszugleichen. Scheuen Sie sich also nicht, uns zwei Stunden Rohmaterial für einen Clip mit einer Ziellänge von einer Minute zur Verfügung zu stellen. Rausschneiden geht immer. Geben Sie uns ALLES!
Eine grobe Vorauswahl als Orientierungshilfe ist aber natürlich trotzdem hilfreich.
Abtretung der Rechte am eigenen Bild
Klären Sie Rechte der abgebildeten Personen im Rohmaterial. Je nach Unternehmen benötigen Sie hier eventuell die Genehmigung des Betriebsrats und natürlich die Einwilligung der Personen. Achten Sie auch darauf, dass die Einwilligung nicht nur für eine betriebsinterne Vorführung gilt und Sie das Video dann doch öffentlich posten. Empfehlenswert ist eine schriftliche Einwilligung, die räumlich und zeitlich und bezogen auf das Medium der Veröffentlichung unbegrenzt gilt. Bei Kindern müssen alle Erziehungsberechtigten zustimmen.
Abtretung der Nutzungsrechte
Das Rohmaterial unterliegt in Deutschland automatisch dem Urheberrecht. Klären Sie mit dem Urheber (für gewöhnlich die Person, die die Kamera gehalten hat bzw. das Material hat Realität werden lassen), ob er das Material für die geplante Verwendung (interne Präsentation, Messestand, Social-Media usw.) freigibt. Wichtig ist auch hier eine schriftliche Abtretung, die im Idealfall räumlich, zeitlich und vom Medium unabhängig gilt.
Machen Sie Ihren Kopf frei von unrealistischen Vorstellungen
Gerade beim Upcycling von vorhandenem Material sollte man mit einer offenen Einstellung an das Projekt gehen, denn das Material gibt vor, was möglich ist.
Die Reißleine ziehen
Eventuell taugt das Rohmaterial auch nur als Inspiration für ein anderes Format. Oder nur Bruchstücke sind nutzbar und die tragenden Elemente des Films müssen gezielt gedreht und produziert werden.
Wechseln Sie die Perspektive: Spielen Sie den KunDen
Schauen Sie auf Ihre Bilder wie ein Kunde. Als Verkäufer sehen Sie jeden Fehler in Ihrem Material, aber sehen Sie auch alle Fehler bei anderen, wenn Sie selbst der Kunde sind? Gerade Material, das ungeplant und unkontrolliert in der jeweiligen Situation entstanden ist, lebt davon, dass es nicht perfekt ist. Das verleiht Ihrem Film Authentizität, die heute mehr geschätzt wird denn je.

Die Tipps auf dieser Seite sind Hilfestellungen nach bestem Wissen und ersetzen natürlich keine verbindliche und aktuelle Rechtsberatung bezogen auf Ihr individuelles Projekt und Ihre betriebliche Situation.